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Sprüchli in Schweizerdeutsch

So rytät die Dame, die Dame, die Dame,

so rytät die Herre, die Herre, die Herre

so rytät die Buurä, die Buurä, die Buurä

(bei der ersten Zeile das Kind seitlich auf die Beine setzen, für die zweite und dritte Zeile zur Erwachsenen Person schauend gerade, bei der letzten Zeile mit den Knien abwechselnd schaukeln)

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Hopp, hopp, hopp,

Rössli, lauf Galopp.

Über Stock und über Steinli,

aber brich mir ja keis Beinli!

Immer im Galopp,

Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp.

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Rytä, rytä, Rössli,

z Bade staht äs Schlössli,

z Basel taht äs goldigs Huus,

da luegäd drei Mareie druus.

Die erschti die spinnt Siidä,

die zweiti schnätzläd Chrydä,

die dritti spinnt Haberstroh,

bhüet di Gott mis Schätzeli au.

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Joggeli, chasch au riitä?

Ja, ja, ja.

Häsch d Bei uf beide siitä?

Ja, ja, ja.

Häsch am Rössli Haber gä?

Ja, ja, ja.

Häsch am Rössli z Trinkä geh?

Nei, nei, nei…

Dänn rytät mir zum Brunne,

rytät drümal umä und wirft dä Joggeli ab.

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Wer kenn noch mehr Reiterverse?

Chumm liebs Schwöschterli, bis so guet,

zeig mer, wie mer lisme tuet.

Inästächä, umeschlaa,

duräzie und abäla.

Jutelihee, jetz weiss i guät,

wie mär Strümpfli lismä tuet.

Bild

Altes Värsli zur Fasnacht:

Rüüschäli und Bändeli

und glitzrigi Schtei,

Spitzli am Ärmel

und Glöggli am Bei,

Sammet und Syde,

en Schpitzigä Huet

und s ganz Herzli

voll Übermuet

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